Übersee-Museum: „Der blaue Kontinent“: Neue Pazifik-Ausstellung in Bremen

Inselwelten mitten in Bremen: Im Übersee-Museum können Besucherinnen und Besucher künftig Ozeanien erkunden. Was es bei der Ausstellung zu entdecken gibt.

Das Übersee-Museum Bremen eröffnet eine Dauerausstellung zu Ozeanien. „Das neue Highlight ist dabei unsere Museumsinsel, die Quintessenz aus den Rock Islands von Palau“, sagte Museumsdirektorin Wiebke Ahrndt. Mitten im Museum ragt die zehn Meter hohe, bepflanzte Insel empor. „Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“ ist ab Samstag zu sehen.

Auf mehr als 2.000 Quadratmetern Fläche zeigt die Schau unterschiedliche Facetten Ozeaniens – von Kultur und Tattoos, über Fischschwärme und Klimawandel bis zur kolonialen Vergangenheit. Dafür arbeitete das Museum nach eigenen Angaben mit Kulturschaffenden und Fachleuten aus den Inselstaaten zusammen und arbeitete auch die eigene koloniale Vergangenheit auf.

Surfen, Rutschen, Eintauchen – Einblicke in den blauen Kontinent

Besucherinnen und Besucher können auf Sitzsäcken zum Meeresrauschen entspannen, in das Innere einer Insel eintauchen und einen digitalen Wasserfall aus 700 Wörtern für Wasser in pazifischen Sprachen bestaunen. „Hier darf man chillen und auch das Butterbrot auspacken, mitten in Ozeanien“, sagte Ahrndt.

Wer möchte, kann sich pazifische Tätowierungen auf den Arm projizieren lassen oder mit einem Board auf einer interaktiven Welle surfen. Ein Schwarm aus Rochen, Walhaien, Delfinen und Thunfischen schwebt über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher. Kinder können eine Blauwalfluke herunterrutschen und ein nachgebildetes Blauwalherz in Originalgröße erkunden.

Dauerausstellung